Verkehrs- und Heimatverein Lützelsachsen e.V.
Verkehrs- und Heimatverein Lützelsachsen e.V.

Lützelsachsen feierte sich selbst

Der Weinheimer Ortsteil erlebte seinen 70. Bergsträßer Winzerfest-Umzug – Regenwetter konnte der Stimmung nichts anhaben

Von Günther Grosch

Weinheim-Lützelsachsen. Im vergangenen Jahr hatten die Umzügler und die Gäste an den Straßenrändern noch Sonnencreme gebraucht. Diesmal waren festes Schuhwerk, warme Kleidung und Regenschirme angesagt. "Ein Jubiläumsfestzug hätte besseres Wetter verdient", war man sich in Lützelsachsen einig. Doch trotz gerade einmal zwölf Grad Außentemperatur und grauer Wolken am gestrigen "Festsonntag" zeigte das Stimmungsbarometer auf "Hoch".

"Blumen und Wein sind in Saase daheim", lautete das Festzugsmotto zum 70. Geburtstag des Bergsträßer Winzerfests. Dem die beteiligten Vereine und Gruppierungen mit ihren Motivwagen, fröhlichen Folkloretänzen und lautstark aufspielenden Guggemusikgruppen zusätzliche Farbtupfer verliehen. So störte es letztlich niemanden, dass sich in den freigiebig ausgeschenkten Wein ein paar Regentropfen mischten

Mit dem Slogan "Probieren geht über Studieren" war der Vorstandschaft des Verkehrs- und Heimatvereins um den Vorsitzenden Stefan Kilian als "Vorhut" des Festzugs ein vielversprechender Anfang gelungen. Die "Flower-Power-Kids" der Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule schlossen sich nahtlos an. Dass in der Partnerschaft zwischen Lützelsachsen und dem französischen Varces Allières-et-Risset auch nach vielen Jahren immer noch viel Musik drin ist, zeigten Ortschaftsrat und Partnerschaftsverein.

Hoch von einem über und über rebengeschmückten Wagen grüßte "Gott Bacchus" alias TSG-Vorstandsvorsitzender Rainer Müller "ganz Saase". Unterstützung fand der göttliche Vorsitzende in den "lebenden Luftballon-Traubenhenkeln" Kerstin Horak, Kathrin Scheckenbach, Alexander Gaber und Franz Niedermayer.

Keine Trauben, sondern ihren grau-schimmernden geflochtenen Haarzopf ließ Wingertstochter "Rapunzel" vom Kerweverein Nieder-Liebersbach aus schwindelerregender Turmhöhe hinab. Und auch die anderen beteiligten Kerwevölker und deren Borscht von Laudenbach über Hemsbach bis Sulzbach und "Alt-Woinem" rockten gemeinsam mit der "Wingertbagasch" den kilometerlangen Zug. Gemäß dem Motto: "Die Kerwe wär’ bitter ohne uns Bembelritter."

"Storch voraus", meldete Leutershausen aus seinem "Storchennest", ehe es die Katholische und Evangelische Frauengemeinschaft mit ihren "fröhlichen Schwestern" wieder etwas gediegener angehen ließ. Sechs Zentner Äpfel der Sorte "Rubinette" verteilte der Obst-, Wein- und Gartenbauverein an das an den Straßenrändern stehende Publikum.

Dazwischen immer wieder fleißig ausschenkende "Weinelfen" aus dem Hause "Getränke Müller" und ein gutes Dutzend der aus offenen Cabrios winkenden Bergsträßer Weinhoheiten, die Altenbacher "Kochlöffelkönigin" Sophia sowie die Weinheimer Blütenprinzessin Diana I. mit Kinderprinzessin Leonie.

Auch Lützelsachsens erste Winzerkönigin von 1948, Emmi Bauer, und ihre da-malige Prinzessin Margot Gaber ließen es sich nicht nehmen, anlässlich des 70. Jubiläums des Bergsträßer Winzerfests im offenen BMW noch einmal die Huldigungen ihrer weinseligen Untertanen entgegenzunehmen. Da blinzelte sogar für einige Minuten die Sonne hinter den Wolken hervor und applaudierte den beiden "Ur-Müttern" mit wärmenden Strahlen.

Im Mittelpunkt des Geschehens aber rollte die über und über blumengeschmückte Kutsche des tags zuvor gekrönten Dreigestirns mit Winzerkönigin Maria I. und ihren beiden Prinzessinnen Laura und Christin durch die Straßen. Gemächlicher tuckernd folgte die in die Jahre gekommene "Traktoren-National-Elf" der Schlepperfreunde Hemsbach.

Gleichfalls "mittendrin statt nur dabei" waren die "Stilblüten" aus dem Pilgerhaus, die Landfrauen aus Lützelsachsen und Hohensachsen, der Kleintierzucht- und der Männergesangverein, die Sportschützen, die Jugendfeuerwehr Lützelsachsen-Hohensachsen sowie die Folkloregruppen "Lirio de Portugal" und "Philia".

In der erneut proppevollen Winzerhalle traf man sich nach gut einer Stunde zum Umzugsende wieder, um das Winzerfest bei Kaffee und Kuchen und musikalischer Umrahmung ausklingen zu lassen. RNZ 11.10.2017

Dieser Augenblick vereinte Vaterstolz und Tochterglück

Winzerkönigin Maria I. und ihre Prinzessinnen Laura und Christin gekrönt – Nur knapp 20 Minuten dauerte die hoheitliche Vakanz

Weinheim-Lützelsachsen. (keke) Exakt um 20.55 Uhr war es am Samstagabend wieder soweit: „Wir haben eine neue Winzerkönigin“ verkündete Stefan Kilian unter dem lautstarken Beifall der Menschen in der voll besetzten Gemeindehalle und vereinte in diesem Augenblick Vaterstolz und Tochterglück. Mit Maria I. sah sich seine im November 20 Jahre alt werdende Tochter zur 70. Saasemer Winzerkönigin gekrönt, für die sich damit ein Kindheitstraum erfüllte. Verständlich, dass in diesem Augenblick auch Mutter Claudia tränenfeuchte Augen bekam und der Vater als Vorsitzender des Verkehrs- und Heimatvereins in seiner Ansprache mit dem Satz „charmante Resprä…, Repsrä…, Repräsentantin des Litzelsaasemer Roten“ seine liebe Not hatte. Ohne sich zu verhaspeln, legte dagegen die Rechtsanwalts und Patentanwaltsangestellte ihr Regierungsmottooffen:„

Genießt das Leben und denWein. Lasst uns die Gläser heben. Drei mal drei bleibt immer neun: Der Winzer will auch leben.“ Nur knapp 20 Minuten hatte die hoheitliche Vakanz auf dem Lützelsachsener Winzerthron zwischen der Abkrönung von Ex-Königin Christine Guthier und ihren Prinzessinnen Lina Stahl und Miriam Hörr sowie der Ausrufung der neuen Regentin und der ihr zur Seite stehenden Prinzessinnen Laura Hufnagel und ChristinWeiß gedauert.
Umrahmt von 
Fackeln tragenden Angehörigen der Freiwilligen 
Feuerwehr Lützelsachsen-Hohensachsen und musikalisch begleitet von den „Empires“ und der „Lumpenkapelle“ aus Wilhelmskirch hatten zuvor mehr als zwei Dutzend Königinnen und Prinzessinnen den scheidenden und den neuen Winzerhoheiten das Geleit gegeben. Mit "Ein Wirtshaus steht im Odenwald“ und „Im Weinparadies“ brachte der Männergesangverein Lützelsachsen unter der Leitung seines Vorsitzenden Karl Leitwein den Hoheiten ein Ständchen und ließ sie hochleben. Aus Birkenau waren „Serenity“, die Deutschen Hip-Hop- Meister und Weltmeisterschaftsteilnehmer von Glasgow aus der Tanzgruppe „Fantasy“, gekommen und boten Kostproben ihrer Meisterkür.

Als 1948 unter Bürgermeister Rudolf Lehr erstmals ein Winzerfest stattfand, Wein der Lützelsachsener Winzer ausgeschenkt und „Wurst aus eigener Ziegenhaltung“aufgetischt wurde, habe kaum jemand damit rechnen können, „dass das Fest auch noch Jahrzehnte später derart viele Gäste anziehen würde“, erinnerte Ortsvorsteherin Doris Falter an die Anfänge. 70 Jahre Bergsträßer Winzerfest bedeuteten auch, dass 70 Mal drei junge Frauen gefunden wurden, die Lützelsachsen und seinen Wein über die Region

hinaus bekannt gemacht und würdig vertreten hätten. Wie die fast 90-jährige Emmi Bauder als erste Winzerkönigin von 1948 und ihre Prinzessin Margot Gaber fanden die ehemaligen Winzerköniginnen Elke Volk, Gertraud Preuß, Andrea Weiß, Sabrina Schröder, Sina Zimmer und Bianca Bauer lobende Erwähnung. Sie hatten zusätzlich als Gebiets- oder Kurpfälzer Weinprinzessinnen auf die Lützelsachsener Rebenvielfalt aufmerksam gemacht. „Jede Krönung verströmt ihren eigenen Zauber“, verabschiedeten sich „Pink- Fee“ Christine I., Lina und Miriam mit einem Goethe-Zitat: „Ein Mädchen und ein Gläschen Wein sind Retter in der Not. Denn wer nicht trinkt und wer nicht küsst, der ist so gut wie tot.“

Das Ende ihrer Regentschaft bedeute nicht, dass jetzt alles vorbei sei: Emmi Bauder nahm Christine I. mit der Verleihung einer Nachbildung der ersten Winzerköniginnen-Brosche von 1948 in die Pflichten und in den Kreis der „Ehemaligen“ auf. Und setzte gemeinsam mit Stefan Kilian den neuen Regentinnen die Krönchen ins Haar.

Endlich sei der Tag gekommen, auf den sie so lange hin gefiebert habe, bekannte MariaI.Schon als Vierjährige habe sie sich gewünscht, von der Kutsche der Winzerkönigin herab den Menschen zuzuwinken. Dass dieser „Traum mit zwei wundervollen Prinzessinnen an meiner Seite“ jetzt in Erfüllung gegangen sei, bedeute ihr sehr viel.

 

RNZ 09.10.2017

Stimmung mit „Allgäu Power Bagasch“ 
LÜTZELSACHSEN, 06.10.2017

Lützelsachsen. Mehr als 500 Karten waren bereits im Vorverkauf über den Ladentisch gegangen – es kündigte sich also schon an, dass der Auftakt des Winzerfestes in Lützelsachsen ein voller Erfolg werden würde. Am Freitagabend war es dann in der Winzerhalle so weit: „Allgäu Power Bagasch“ brachten die Bühne zum Beben. Die sechs Musiker bescherten ihren Zuhörern einen mitreißenden Mix aus Oktoberfest-Liedern, Ska und Rock‘n‘Roll. Zum Partystart kamen auch die neuen Weinhoheiten. Für Winzerkönigin Maria I. und ihre Prinzessinnen Christin und Laura ist allerdings am  Samstag  der erste große Tag. Am Abend werden sie feierlich gekrönt. Der Krönungsabend ist traditionell der Höhepunkt des Winzerfestes in Lützelsachsen. Und für den Vorsitzenden des Verkehrs- und Heimatvereins, Stefan Kilian, wird er in diesem Jahr mit besonders viel Gefühl verbunden sein. Denn seine Tochter Maria trägt für ein Jahr die Krone. Für Musik sorgt die Band „Empire“. Am Sonntag folgt dann der große Festumzug mit 46 Gruppen. Von den Hendsemer Herolden über die TSG Lützelsachsen bis zu den Schlepperfreunden Hemsbach sorgen viele Teilnehmer für eine abwechslungsreiche Zugfolge.   VMR/Bild: Marco Schilling

Aus ehemaliger Prinzessin wird Königin
LÜTZELSACHSEN, 19.09.2017

Lützelsachsen. Ihr Charme und ihre Ausstrahlung wecken schon jetzt die Vorfreude auf das 70. Bergsträßer Winzerfest, das in Lützelsachsen vom 6. bis 8. Oktober gefeiert wird: Die Rede ist von der künftigen Winzerkönigin Maria I. (19) und ihren beiden Prinzessinnen Christin (19) und Laura (20). Am Freitagabend wurden sie traditionell bei der Weinprobe des Verkehrs- und Heimatvereins Lützelsachsen in der Aula der Hans-Joachim-Gelberg-Schule offiziell vorgestellt.

Auch für Stefan Kilian, den Vorsitzenden des Verkehrs- und Heimatvereins, war die Präsentation des neuen Dreigestirns ein besonderer Anlass. Schließlich wird mit Maria Kilian am Samstag, 7. Oktober, beim Krönungsabend (Beginn: 19.30 Uhr in der Winzerhalle) seine Tochter von der noch amtierenden Hoheit Christine I. die Krone entgegennehmen.

Kindheitstraum wird wahr

Als Maria I. wird sich die Rechtsanwalts- und Patentanwaltsfachangestellte einen Kindheitstraum erfüllen. Als Prinzessin Maria schnupperte sie außerdem vor zwei Jahren an der Seite der damaligen Winzerkönigin Aline I. hoheitliche Luft. Nun wird sozusagen aus der Prinzessin eine Königin.

Prinzessin Christin Weiß stammt aus einer Familie, die ebenfalls dem repräsentativen Amt in Sachen Lützelsachsener Wein sehr verbunden ist. Mutter Andrea, Tante Pia und Großtante Agnes waren Prinzessinnen, Königinnen und sogar Kurpfälzische Weinprinzessin. Christin machte im Sommer an der Helen-Keller-Schule Abitur und studiert ab Oktober Internationales Immobilienmanagement. Handballfreunden ist die künftige Winzerprinzessin übrigens auch bekannt. Sie hütet bei der HG Saase das Tor und gehört zum Trainer-Team der „Minis“.

Hobbys: Handball und Fastnacht

Während Christin ihren Schäferhund „Samy“ ausführt, ist der künftigen Prinzessin Laura „Hardy“, der Hund der Familie, ans Herz gewachsen. Laura machte am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Weinheim Abitur, danach ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Kinderheim in Ladenburg. Vergangenes Jahr begann sie eine Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin im Pilgerhaus.

Ist Christin dem Handball verbunden, so trifft das für Laura in Sachen Fastnacht zu. Seit ihrer Kindheit tanzt sie in Garden der Karnevalsgesellschaft Weinheimer Blüten. Inzwischen arbeitet sie dort im Jugendvorstand mit.

Während sich Maria I., Christin und Laura auf den bevorstehenden Krönungsabend und ihre Amtszeit freuen, sehen Winzerkönigin Christine I. Guthier und ihre Prinzessinnen Lina Stahl und Miriam Hörr dem Ende ihrer Regentschaft entgegen.

Tanzen bei „Allgäu Power“

Bevor es zur Inthronisierung geht, bietet der Verkehrs- und Heimatverein allen sechs jungen Damen am ersten Abend des Winzerfestes, am Freitag, 6. Oktober, ab 20.30 Uhr, in der Winzerhalle die Möglichkeit, beim Auftritt der „Allgäu Power Bagasch“ ausgelassen zu tanzen. Zum Festauftakt wird es die Band, die auch schon beim Münchner Oktoberfest auf der Bühne stand, mit Rock ’n’ Roll, Oktoberfesthits, Ska oder Schlager so richtig krachen lassen.

„Die Jungs sorgen immer für tolle Stimmung“, ist Vorsitzender Stefan Kilian überzeugt, der die Gruppe schon einmal bei einem Volksfest selbst live erlebt hat.

Programm beim Winzerfest

Auftakt mit der Band „Allgäu Power Bagasch“ am Freitag, 6. Oktober, 20.30 Uhr, Winzerhalle.

Karten im Vorverkauf für „Allgäu Power“ für 10 Euro (Abendkasse: 15 Euro) bei der Esso-Tankstelle und bei Elektro Kilian.

Krönungsabend am Samstag, 7. Oktober, 19.30 Uhr, in der Winzerhalle.

Musikalische Umrahmung des Krönungsabends durch die Tanzcombo „Empire“.

Festumzug am Sonntag, 8. Oktober, ab 14 Uhr.

Zum Festzug wird mit rund 50 Gruppen und Wägen eine Rekordbeteiligung erwartet.

Im Anschluss an den Festzug gibt die Big Band Laudenbach ein zweistündiges Konzert in der Winzerhalle. Das Fest klingt mit Livemusik von Martin Böhm aus.

WNOZ 19.09.2017

 
 
 
 
Allgäu Power Bagasch lassen es krachen
LÜTZELSACHSEN, 14.07.2017

Lützelsachsen. Zum Auftakt des 70. Winzerfestes lässt es der Verkehrs- und Heimatverein Lützelsachsen so richtig krachen: Die Band „Allgäu Power Bagasch“ (Bild), die auch schon auf dem Münchner Oktoberfest und dem Cannstatter Wasen gespielt hat, eröffnet am Freitag, 6. Oktober, um 20.30 Uhr das dreitägige Weinfest. „Ob Rock’n’Roll oder Oktoberfesthit, ob Ska oder Schlager – Allgäu Power reißen mit Leidenschaft und unverkennbarem Sound musikalische Mauern nieder“, heißt es in der Ankündigung des Veranstalters. „Die Jungs sorgen immer für tolle Stimmung“, ist Vorsitzender Stefan Kilian überzeugt, der die Gruppe schon einmal bei einem Volksfest selbst live erlebt hat. „Der Andrang war riesig, darauf hoffen wir natürlich auch in Lützelsachsen.“ Auch für die folgenden Winzerfesttage laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Den Krönungsabend am Samstag, 7. Oktober, wird die „Tanzcombo Empire“ musikalisch umrahmen. Und der Festumzug am Sonntag, 8. Oktober, dürfte mit etwa 50 Gruppen eine Rekordbeteiligung verzeichnen, sind sich Kilian und sein Vorstandskollege Walter Weidner einig. Auch das Motto steht bereits fest: „Blumen und Wein sind in Saase daheim.“ Im Anschluss wird dann die Big Band Laudenbach ein zweistündiges Konzert in der Winzerhalle geben, ehe das Fest mit Livemusik von Martin Böhm ausklingt. pro / Bild: Basti Ried

Der Kartenvorverkauf für den Auftritt der Band „Allgäu Power Bagasch“ am Freitag, 6. Oktober, hat bereits begonnen; Karten für zehn Euro gibt es bei der Esso-Tankstelle und bei Elektro Kilian. An der Abendkasse kosten die Karten 15 Euro.

WNOZ 14.07.2017

Wiesn-Band beim 70. Winzerfest

Lützelsachsen. Stefan Kilian bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender des Verkehrs- und Heimatvereins Lützelsachsen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte „Zur Turnhalle“ bestätigten ihn die Mitglieder einstimmig im Amt. Keine Gegenstimme gab es auch bei den weiteren Wahlen. Kassen- und Rechnungsführerin bleibt Sabine Zeiss-Stahl, den Posten der Schriftführerin hat Rita Niedermayer inne und als Technischer Leiter fungiert in der nächsten Periode auch Geza Ungvary.

Für den nicht wieder kandidierenden Erich Baier wurde Alin Mayer als kaufmännische- und Werbeleiterin gewählt. Neue Kassenprüferin ist Maria Kilian. Eröffnet wurde die Versammlung mit einem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Walter Gross, Rudi Lahres, Else Reisig, Werner Stöhr und Werner Nietzschke, an das sich nahtlos der Jahresbericht von Stefan Kilian anknüpfte.

Zum 70. Winzerfest in diesem Jahr habe man für den Freitagabend mit der Kapelle „Allgäu Power“ eine ganz besondere Band engagieret, die auf dem Münchener Oktoberfest und auf dem Cannstatter Wasen auftritt. In der Halle wird eine urige Holzhütte im „Après Ski Stil“ im Barbereich aufgebaut, um mal eine andere Atmosphäre zu schaffen. Die Big Band Laudenbach wird am Sonntagabend ein zweistündiges Konzert geben. Im Anschluss spielt die Band „Empire“ zum Ausklang zum Tanz auf.

Die Winzerhoheiten für 2017 stehen auch schon fest und werden im September bei einer Weinprobe vorgestellt. Erfreulich die Mitgliederzahl, die auf 243 anstieg. Der Dank des Vorsitzenden galt allen engagierten Helfern des Winzerfestes, den Vorstandskollegen und ganz besonders Erich Baier für seine hervorragende Leistung als Werbe- und kaufmännischer Leiter.

Den Kassenbericht legte Sabine Zeiss-Stahl vor. Kassenprüferin Alin Mayer hatte die Kasse mit allen Rechnungen und Belegen geprüft und bescheinigte ihr eine einwandfreie Buchführung

Ortsvorsteherin Doris Falter dankte für die enorme Arbeit des Vereins das ganze Jahr über, insbesondere beim Winzerfest, das sowohl bei den einheimischen als auch bei den vielen auswärtigen Besuchern großen Anklang gefunden hat. Die von ihr beantragte Entlastung des gesamten Vorstandes erfolgte einstimmig.

Dass ein Verein nur mit treuen Mitgliedern etwas zuwege bringen kann, unterstrichen die Ehrungen. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Gertrud Bauder geehrt. Für 50 Jahre Karl Georg Bitzel, Walter Fath, Josef Klemm, Willi Schick.

Besonderes Lob vom Vorsitzenden erhielt Erich Gaber, seit 50 Jahren aktives Mitglied. Er hatte seine Ehrenämter nicht nur wörtlich genommen, sondern mit großen Einsatz umgesetzt. Als Ehrungsbeauftrager hatte er elf Jahre lang die Glückwünsche des Vorstandes zu Geburtstagen überbracht, führte mit seinem Traktor den Winzerfestzug an, schenkte über ein Vierteljahrhundert den Wein beim Winzerfest aus und organisierte für den Verein den leider eingestellten Blumenschmuckwettbewerb.

Der stellvertretende Vorsitzende Walter Weidner stellte abschließend noch den Ausflug am 21. Mai vor, der nach Karlsruhe und an die Badische Weinstraße führt. G. J.

WNOZ 18.03.2017

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